myspace layouts, myspace codes, glitter graphics



  Startseite
    AT FIRST
    WARUM DIESER BLOG?
    ABOUT ME
    MEINE ESSTÖRUNG
    PRO-ANA
    WARUM PRO-ANA?
    PRO-ANA ALS LIFESTYLE?
    NEBENWIRKUNGEN
    MEIN GRUNDSATZ
    "MEIN" FORUM
    THERAPIE
    NOCHWAS!
  Über...
  Archiv
  KRIEG IN MIR (neu)
  ICH(kind of diary)(aktualisiert)
  WARUM ÜBER DIE ES?(neu)
  MEIN GEWICHTSVERLAUF
  MEINE MAßE
  MEIN BMI(aktualisiert)
  MEIN WUNSCH-BMI
  DIARY OF CALORIES
  NIX ANDRES IM KOPF?
  SELBSTHASS
  ANGST
  SVV
  DROGEN
  ALKOHOL
  TODESSEHNSUCHT
  TRÄUME?
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Links
   Rechner BMI/Fettwert
   BrokenBreath
   Lindsay rocks (Buttons)
   Anarchistic Pride
   sugarfree
   mirrors
   EX-pro-ana-mia(tolle Seite!)
   contra-ana
   Hungrig-Online
   Memorial

http://myblog.de/mysilenttears

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
WARUM PRO-ANA?

Warum bin ich Pro-Ana? Tja, ganz einfach, weil ich es nicht schaffe, es nicht zu sein...

Unzählige Versuche Ana loszuwerden schlugen fehl. OK, es ist "besser" geworden, ich bemühe mich wenigstens jeden Tag etwas zu essen, das ist ein grpßer Fortschritt, dennoch fällt es mir sehr schwer. Lieber wäre mir tagelang keine Nahrung aufzunehmen wie früher. Aber anscheinend bin ich mit den Jahren etwas "vernünftiger" geworden. Außerdem behaupte ich schon seit einer Weile Freunden und Familie gegenüber, die ES größtenteils im Griff zu haben, das erspat mir ständige Diskussionen über das Thema Essen mit Menschen, die mich ohnehin nicht verstehen. Tatsache ist, daß ich mich mittendrin in der ES befinde und ich unbedingt abnehmen muß. Ich habe Therapien gemacht, habe in Kliniken ein einigermaßen "normales" Essverhalten gelernt, doch konnte ich es nach der Entlassung nicht mehr aufrecht erhalten, auch habe ich mich selbst gezwungen "normaler" zu essen, aber es ist hoffnungslos. Denn mit jedem Gramm das ich weiter zunehme steigt mein Selbsthass, meine Selbstakzeptanz sinkt ins Bodenlose. Ich hasse mich dafür so fett zu sein. Ich könnte mich zwingen normal zu essen, doch unweigerlich würde ich erstmal eine ganze Menge zunehmen und das würde ich nicht ertragen. ich habe es ein paarmal ertragen zuzunehmen, aber nur wegen anderen, nur um endlich nicht mehr dauernd damit konfrontiert zu sein, aber ab einem gewissen Punkt war einfach Schluß. Es ging nicht mehr. Ich habe mich so schlecht gefühlt mit all diesen Kilos die nicht da sein sollen und direkt war ich wieder mittendrin.


Was bringt es mir, ein Gewicht zu haben mit dem Andere zufriedener mit mir sind, mit dem aber ich mich selbst nur noch mehr verachte? Gar nichts, es sorgt dafür, daß andere beruhigter sind und es mir nur noch schlechter geht und ich mich niemals akzeptieren kann. Zudem habe ich gemerkt, die anderen sind nie zufrieden, ich kann es ihnen ohnehin nicht recht machen ohne mich vollständig selbst zu verleugnen. und ist das nicht die komplette Selbstaufgabe? Das will ich nicht mehr! Ich möchte mich in meinem Körper wieder wohler fühlen und was ich wiege ist allein meine Entscheidung. Ich kann die anderen diesbezüglich nicht glücklich machen und dabei selbst zufrieden sein. Das ist unmöglich. Ich muß mit meinem Körper leben, niemand sonst, also obliegt allein mir die Entscheidungsgewalt darüber. Ich habe gemerkt um wieviel schlechter es mir geht je mehr ich wiege. Um die ES in den Griff zu bekommen geschieht aber genau das. Das kann ich nicht ertragen und deshalb bin ich Pro geworden. Vielleicht ist es eine Art Resignation vor der Krankheit. Aber ich habe einfach nicht die Kraft noch weiter dagegen anzugehen. Ich hasse mich ohnehin schon genug.

Pro -Ana zu sein ist für mich die einzige Möglichkeit um mit dieser beschissenen Krankheit umgehen zu können, die ich am liebsten sofort loswäre. Aber so einfach ist es eben nicht. Ich mußte einsehen, daß mich Ana mein Leben lang begleiten wird und bevor ich einen Kampf weiterkämpfe den ich nicht gewinnen kann mache ich liebe gute Miene zum bösen Spiel und Ana zu meiner ewigen Begleiterin. Es ist leichter zu akzeptieren, als sich ständig gegen eine Übermacht aufzulehnen...

Ich habe dazu einfach keine Kraft mehr...

Zudem ist die ES die einzige meiner Störungen, die mir einen Vorteil bringt. Das "Dünnsein". Alles Andere bringt mir nur Nachteile, SVV z.B. häßliche Narben, die nicht mehr weggehen, extremer Alkohol-und Drogenkonsum schafft nur weitere Probleme. Durch das Hungern habe ich wenigstens einen Vorteil und ich fühle mich dadurch einfach besser und wohler und kann mich selbst besser leiden. In Zeiten, in denen ich versucht habe, normal zu essen, sieg mein "Suchtmittelkonsum" und mein SVV deutlich an, weil ich mich nur noch mehr hasste und für diesen Hass ein Ventil finden mußte, ich mußte mich entweder zudröhnen, oder den Hass an mir selbst auslassen, mich auch für mein Verhalten, meine Maßlosigkeit bestrafen.  Ich schaffe es einfach nicht all diese Verhaltensweisen zusammen abzulegen, wird das Eine weniger, tritt das Andere wieder mehr in den Vordergrund. Und lieber habe ich die ES im Vordergrund, sie ist für mich irgendwei das kleinste Übel, mit ihr kann ich am besten leben, denn durch sie verspüre ich wenigstens ab und zu so etwas wie Erfolg und Zufriedenheit, wenn die Kilos schwinden. Diesen Erfolg habe ich bei allem anderen nicht, das ist einfach nur die pure Selbstzerstörung ohne jeglichen Nutzen. Mit Ana lebe ich am zufriedensten. Und ich brauche sie um nicht noch den letzen Funken Respekt vor mir zu verlieren. Ana gibt mir Mut und die Kraft weiterzuleben, so paradox das auch klingen mag, den in äußerster Konsequenz führt sie ja unweigerlich zum Tode. Aber darüber denke ich erst nach, wenn es soweit ist. Momentan ist die meine größte Stütze.

 



31.8.06 18:46





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung